weinologe.de2010-09-05T22:10:42+02:00Zend_Feed_Writerhttp://weinologe.de2010-08-31T00:00:00+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/104/josef-leitz-eins-zwei-dryWeinWalterEin richtig schöner typischer Rheingauer Riesling, schön knackig, schöne Frucht. Für das Geld bekommt man selten so ein schönen Wein.2010-08-29T12:39:37+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/103/badischer-winzerkeller-breisach-seefelder-maltesergarten---gutedel-trockenvinologeUnsere Schweizer Nachbarn bestehen darauf, dass in und zu einem Käsefondue Fendant-bzw. Chasselas-Wein aus der Westschweiz kommt. Wenn unsereins durch Supermarkt-Gänge schlendert und einfach keinen Fendant findet, greift er guten Gewissens zu einem trockenen Gutedel aus dem Markgräflerland, südlich des Kaiserstuhls und südwestlich von Freiburg gelegen.
Denn die Fendant- und Gutedel-Trauben sind identisch!
Blassgelblich im Glas, bezirzt der Gutedel mit Himbeer- und Mirabellendüften. Im Mund ist er trocken genug, um einem Fondue Paroli zu bieten. Fruchtig umspielt er den Gaumen und geht tänzelnd und elegant von dannen. Da spielt es dann auch kaum eine Rolle, dass dieser \"Markgräfler\" Gutedel aus der südbadischen, man verzeihe mir den Ausruck, WEINFABRIK BREISACH kommt. Mit dem Seefelder Maltesergarten ist ein einfacher, ehrlicher, heiterer Gutedel gelungen - den man sogar 500 Kilometer rheinabwärts im Supermarkt in Köln-Kalk findet.2010-08-28T18:31:35+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/102/krug-grande-cuveeTorbenMein erster Krug Champagner und die hohen Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.
Natürlich sehr teuer und extrem gehypt aber in diesem Fall mit Recht. Ich finde in einem solchen Fall von außergewöhnlichem Wein eine Beschreibung schwierig weil die typischen Fruchtkorb aufzählungen und das herunterleiern allgemeiner Merkmale das Erlebnis nicht adäquat wiedergeben. Deshalb nur ein paar Eindrücke: Ein Bukett das sofort ein ahhh oder ohhh bei allen Mitverkostern hervor lockte. Der Begriff cremig macht für die Beschreibung der Textur endlich mal richtig Sinn. Abgang lang und nachhaltig.
Flasche war schnell geleert und wir alle wären gerne den ganzen Abend bei diesem Getränk geblieben. Wenn das der so genannte Krug Stil ist bin ich ab jetzt ein Anhänger dieses Stils.
Kurz gesagt: Krug macht Sinn2010-08-28T01:15:50+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/101/union-des-producteurs-galius-grand-cruvinologeWelcher Reiz von dem Weltkulturerbe-Städtchen Saint-Emilion ausgeht, vermag nur zu beurteilen, wer sich schon über die historischen Gäßchen bewegt hat. Was hingegen weltberühmt ist, sind die unvergleichlichen Bordeaux-Weine aus St. Emilion.
Hier nun ein Beispiel für einen einfachen Rotwein aus der Winzergenosenschaft des Ortes. Rubinrot und ganz dicht im Glas, Duft nach Himbeeren und Vanille, und am Gaumen geprägt von Eichenfass-Tanninen, dunklen Beeren und einem würzigen Nachhall.
Da sich in Saint-Emilion praktisch jeder Wein mit dem Qualitäts-Titel \"Grand Cru\" schmücken darf, sei dem Galius verziehen, dass er es nicht mit anderen Grand Cru-Weinen aus dem Bordelais aufnehmen kann. Ein ordentlicher Wein, mehr nicht. Der Preis in der Union des Producteurs liegt vor Ort bei 16 €/Flasche.2010-08-23T23:24:47+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/100/pommery-pommery-brut-royalvinologeWir zitieren mal aus dem K...h..-Katalog: \"Goldgelb mit einem feinperligen Mousseux im Glas und erinnert im Bukett an Aromen von Zitrusfrüchten. Am Gaumen gibt er sich ausgeprägt fruchtig und erfrischend, kraftvoll und trocken....\"
Goildgelbe Farbe, das stimmt. Zitrusfrüchte im Bukett? Fehlanzeige - typischer nichtssagender Durchschnitts-Weißweinduft.
\"Am Gaumen fruchtig und erfrischend\" - das stimmt. Insgesamt präsentiert sich dieser Pommery als trockener Champagner - aber ohne weitere geschmackliche Merkmale, wie sie andere Champagner auszeichnen. Ein absoluter Durchschnitts-Schampus für Kaufhaus-Regale, pseudo-schick in eine blaue Schachtel verpackt. Mit Champagner-Güte hat er nichts zu tun.2010-08-23T10:46:25+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/99/beck-hedesheimer-hof-st.-laurentvinologeDiesen Wein habe ich am Rande einer Riesling(!)-Präsentation in Köln kennengelernt - ein roten St. Laurent, dessen Herkunft uns Herr Beck jun. kenntnisreich erklärt hat.
Im Barrique ausgebaut, entwickelt der St. Laurent in der Nase ein Gewitter an Gewürzen. Das spiegelt sich auch am Gaumen wider und wird von einer salzigen Note gekrönt, die gar etwas nach Käse schmeckt.
Ein ganz außergewöhnlicher, seltener Wein, der manche Merlot-, Cabernet-, Pinot Noir-Cuvée alt aussehen lässt.2010-08-17T14:12:12+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/98/mazeris-bellevue-chateau-mazeris-bellevuevinologeEin Geheimtipp ist dieser Rote aus der Nachbarschaft der berühmten Bordeaux-Appellation Fronsac. Ohne großen Namen hat aber auch er seine Qualitäten: Intensives rubinrot ist die Haupteigenschaft der Farbe.
Und dann geht\'s los: erst dufter er nach Himbeeren, Zwetschgen und Kirschen, und dann, nach einem kurzen Schlenker des Glases, nach Geräuchertem und schließlich nach Vanille und Pfeffer. Die fruchtigen Duftnoten verwandeln sich am Gaumen ins Geschmackliche, das kompelxe Ganze kommt erfrisshend und lebhaft daher. Den Schlussakkord bilden sanfte Tannine. Eine echte Bordeaux-Überraschung für unter 10 € 2010-08-16T10:30:07+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/97/-chateau-mouton-baronne-philippe-monpelou-cru-bourgeois-superieurvinologeDas gibt es nur im Bordelais - dass ein Merlot mit ein bisschen Petit Verdot vermischt ist, einem \"kleinen (säuerlichen) Grünling\", der dem Wein auf lange Sicht mehr Konservierungsmöglichkeit geben soll. 2010 sei er auf der Apogée, dem Höhepunkt, heißt es.
Von der Frabe her rubinreich mit einem Touch ins Violette, schüttet der Colmbier ein ganzes Füllhorn an Düften aus: sonnegreifte rote Pflaumen, Pfeffer, Vanille, Geräuchertes. Geschmacklich beweist er von Anfang an seine Reife. Vollends komplex bieter er rundes Bild von einem Fruchtkorb, ist geschmeidig und beschließt den Genuss auf elegante, lang nachklingende Weise. Der Preis von rund 20 € ist völlig gerechtfesrtigt.2010-08-16T10:00:27+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/96/bodegas-luzon-clos-lupo-monastrellvinologeKein Barrique-Ausbau - das merkt man dem Clos Lupo shon in der Nase an. Zu 100% aus der Monastrell-Traube gepresst, verströmt er einen süßlichen Duft. Am Gaumen kommen Himbeer- und Pflaumennoten zur Geltung, und Tannine werden klein gehalten. Geht runter wie gewürzter Fruchtsaft. Bei diesem Preis ein Spitzen-Partywein.2010-08-16T08:42:41+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/95/bodegas-cirbonera-sonorus-crianza-2005vinologeEin ungestümer spanischer Roter voller Kraft und energie - und dabei noch ungeschliffen.
Kirschrot im Glas, Schwarzkirschen-Odeur in der Nase. Am Gaumen treiben die Tannine immer noch ihr barrique-eigenes Spiel - viel Luft ist nötig, um sie etwas zu bändigen. Dann jedoch setzt sich ein Bouquet aus Eukalyptus, Zwetschgen und Blaubeeren durch -frisch und fett zugleich. Kerniges Finale!
Wenn dieser Crianza/fassgereifte ein paar Jahre im Keller verbracht hat, dürfte er endgültig zu großer Klasse auflaufen.2010-08-14T23:19:37+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/94/camille-cayran-le-pas-de-la-beaumevinologeDurch Zufall ist mir mal wieder ein Côtes du Rhône ins Glas geraten - zu einem Grillabend:-)
Die Farbe ist kardinalsrot, d.h., mit einem Schuss ins Violette. Der Duft ist unentshlossen: mal nach Himbeer, mal nach Gletschereis-Bonbon. Am Gaumen entwickeln sich heftige Gefechte zwischen Holunder und Sauerkirschsaft, um in einem Anflug von Alkohol ziemlich garstig zu enden. Diese Mischung aus 75 Grenache, 10% Syrah, 10% Carignan und 5% Cinsault kann ich beim besten Willen nicht empfehlen - trotz der Goldmedaille am Flaschenhals.
2010-08-14T20:09:50+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/93/san-cassiano-valpolicella-superiore-docTorstenIn der Nase eher dunkle Früchte wie Brombeeren, reife Kirschen und Gewürze. Der Wein hat zwar ein schöne Frucht die auch schön nachklingt was ich aber besonders mag ist der etwas würzige Geschmack nach schwarzem Pfeffer. Schön eingebunden Tannine und eine sehr schöne Frische.2010-08-14T14:54:24+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/92/balthasar-ress-hattenheimer-nussbrunnen-ausleseTorstenEine schöne eher süße Auslese mit leichten Petrolnoten und reifen Äpfel und Honig. Was fehlt ist die Säure oder eine ausgeprägte Mineralität, die meiner Meinung nach so ein Wein haben sollte. So ein Gläschen davon ist schon ganz lecker aber auf Dauer langweillig.2010-08-13T23:17:19+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/91/prechtl-gruener-veltiner---classic-2008vinologeDer einfachste Grüner Veltiner aus dem Hause Prechtl im österreichischen \"Weinviertel\"-Gebiet. Mittelgelblich mit Grünstich, so präsenteiret er sich im Glas. In der Nase zeigen sich Zitrusfrüchte und Apfel. Geschmacklich dominieren Zitronen, Stachelbeeren und Mirabellen sowie an mineralischen Riesling erinnernde Noten, die ihre Erde nicht verleugnen. Langes pfirsichartiges Schlussaroma. Passt hervorragend zu einer Pizza!2010-08-13T00:17:14+02:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/90/maehler-besse-chateau-d%5C%27archesvinologeEin Klassiker unter den Weißweinen aus der Bordeaux-Region. Hauptkennzeichen: produziert, um lange Jahre aufbewahrt zu werden - 30 Jahre als Empfehlung sind keine Seltenheit.
Als wollte er die lange Zeitspanne vorwegnehmen, hat dieser Sauvignon Blanc/Semillon-Weiße bereits im Alter von 5 Jahren eine intensive goldgelbe Farbe. Genauso intensiv ist der Duft nach Wald und Engelwurz, wie er auf Schwarzwälder Wiesen steht. Dazu kommen Düfte von Beeren-Marmelade. Im Mund bietet der Wein das volle Fruchtaroma mit Anklängen von eingemachten Birnen und klingt noch lange nach. Mit knapp 30 € kein Schnäppchen, aber eine einzigartige Sinneserfahrung!2010-12-08T15:03:32+01:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/89/tertre-du-moulin-tertre-du-moulin-saint-emiolion-grand-cruvinologeWer kennt ihn nicht aus den obersten Regalreihe im Supermarkt? Für 9,99 ein echter Saint-Emilion GRAND CRU. Traumhaft?!
Der Wein ist relativ hell, so in etwa kirschrot. Der Duft ist leicht fruchtig - Brombeeren, schwarze Johannisbeeren - das Übliche. Nichts Außergewöhnliches, jedenfalls.
Am Gaumen erweist sich der Wein als sehr fruchtig mit Schokoladentönen. Dadurch wird der Wein fast süßlich, nur, dass er dann im Abgang von Tanninen begleitet wird. Hallt noch lange nach und schmeckt nach einem \"echten Bordeaux\".
Insgesamt ist er seine 10 € wert.2010-12-08T11:47:37+01:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/88/chateau-relais-de-la-poste-chateau-relais-de-la-postevinologeDer Château Relais de la Poste stammt, wie der Name sagt, aus einer alten Poststation aus der Bordeaux-Ecke Côtes du Bourg. Im Glas ist er rubinrot mit einem Touch karminrot, wie aus dem Malkasten. Die Nase wird betört von Frische und Fruchtdüften wie Brombeere oder Waldbeeren, gepaart miteinem Hauch von Rauch. Der samtene Geschmack löst sich mit Lakritz- und Mentholnoten ab. Gegen Ende kommen Vanllle- und Pfefferaspekte dazu. Ein rassiger Bordeaux für unter 10 Euro.2010-12-08T00:15:27+01:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/87/chateau-charmail--chateau-charmailvinologeDer Château Charmail stammt aus der Ortschaft St-Seurin, das an das weltberühmte St-Estephe grenzt, aus dem Haut Médoc-Rotweine für mehrere Hundert oder Tausende von € herkommen.
Mit 15 € ist dieser Château Charmail dagegen bezahlbar. Er ist rubinrot mit einem Touch Aubergine. In der Nase stechen die Düfte von roten Beeren und Kernobst hervor. Sie dominieren rauchige Toast-Noten, die dem Ganzen etwas Geheimnisvolles geben. Da dieser Wein bis 2017 halten bzw. nachreifen soll, ist er geschmacklich noch etwas \"unausgegoren\", wild, sozusagen, mit Lakritz- und Pfefferanklängen. Aber einen echten Haut Médoc, und das zu einem guten Tarif, das schmeckt man aus dem Wein heraus.2010-11-08T23:52:59+01:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/86/chateau-marges-chateau-margesvinologeDieser Weißwein vom Château Margès stammt aus dem Graves-Anbaugebiet, der südöstlichsten Bordeaux-Ecke, wo bekanntlich hervorragende Weißweine herkommen.
Im Glas ist der Margès fast blass-grünlich. Weniger nüchtern ist der kräftige Duft nach Pampelmusen, Kiwi, Ananas. Dies findet sich auch im Mund wieder, gepaart mit Minze und Zitrone zu einer runden und milden Mischung. Interessant, dass die Geschmacksnerven genau das Nasen-Gespür widerspiegeln.2010-11-08T23:30:24+01:002010-09-05T22:10:42+02:00http://weinologe.de/rating/85/chateau-gachon-chateau-gachonvinologeWarum dieses aAttribut? Nun, der Chateau Gachon kommt nicht direkt aus dem UNESCO-Welterbe-Städtchen Saint Emilion, sondern von den Bergen drumherum: Montagne-Saint-Emilion AOC.
Das macht ihn bezahlbar und kaum schlechter als seine berühmten Kollegen aus dem Städtchen.
Im Glas rubinrot mit einem Schuss violett. Die Nase erschnuppert Pflaumen, schwarze Johannisbeere und Kirsche mit einer Vanillenote und einem Hauch Toast. Vom ersten Augenblick an schmeckt der Gauchon edel und samtig. In der Mitte entwickelt er so etwas wie einen Anklang an Schwarzwälder Kirschtorte und endet mit pfeffrigem Schwung. Ein höchst individueller Bordeaux!